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Humanitäre Hilfe kann jede*r leisten

Ein Tricycle für Analyn und die Kids

2014 lernten sich Analyn und Daniela kennen – Analyn war Haushälterin in Singapur und Daniela schwer erkrankte Touristin aus der Schweiz. Analyn half Daniela, die dringende ärztliche Hilfe zu organisieren und stand ihr in dieser schwierigen Zeit zur Seite. So bagann ihre Freundschaft…

Zurück in der Schweiz wollte Daniela etwas für die Philippinin machen, denn diese arbeitete für einen miserablen Lohn 13 bis 16 Stunden pro Tag, sechs Tage die Woche. Zum Teil musste sie Schikanen über sich ergehen lassen, die wir aus der Geschichte der Verdingkinder in der Schweiz kennen. All diese Strapazen nahm sie auf sich, um ihren Kindern auf den Philippinen ein Leben zu ermöglichen.

Sie wollte zurück zu ihren Kindern – der Weg, bis es dazu kam war lange und Daniela stand ihr dabei zur Seite. Geld gesammelt hat sie das erste Mal am Gurtenfestival 2015 – denn als sie sah wieviel Geld für Bier ausgegeben wurde hat sie sich entschlossen die Bekannten um eine Spende zu bitten. Es klappte und weil das Geld ja nicht von Daniela stammte war es für Analyn einfacher es anzunehmen. Von nun an unterstütze Daniela die Philippinin jeden Monat mit CHF 200, denn das Geld reichte weiterhin nicht… Wie konnte die finanzielle Situation nachhaltig verbessert werden? Nach einigen Gesprächen war klar, mit einem Tricycle, einem typischen philippinischen Fahrzeug würde Analyn so viele Waren ausliefern können, dass sie den Lebensunterhalt bestreiten könnte.

Im April startete Daniela das Crowdfunding – „unsere“ Heldin sammelte CHF 5’130 und ermöglichte Analyn den Kauf des Tricycles. Von nun an kann sie ein unabhängiges Leben führen.

Dies ist eine von vielen Geschichten die zeigt, dass es nicht viel braucht um eine Situation nachhaltig zu verbessern!

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